Zara

Schluss damit, Zara geht auch anders!

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Schluss damit, Zara geht auch anders!

ver.di übt scharfe Kritik an rücksichtsloser Personal­politik der spanischen Textilkette.
Kündigung Personalpolitik Hand Pixabay License, Pixabay.com Personal ist kein Spielball, sondern das Kapital eines jeden Betriebs!

Die spanische Textilkette Zara sorgt für erheblichen Unmut durch eine Serie von geplanten Filialschließungen, bei denen die Betriebsräte bzw. der Gesamtbetriebsrat nicht angehört und zum Teil völlig übergangen werden.

Nach der Kaufingerstraße in München im ver­gangenen Jahr geht es aktuell um Filialen in Berlin, Viernheim/Hessen und Leipzig. Und die Verärgerung wächst, weil wieder nicht genügend akzeptable Ersatzarbeitsplätze angeboten werden.

Wir kritisieren diese rücksichtslose Personal­politik aufs Schärfste und fordern:

  • Schluss mit den Schließungen bei Zara!
  • Her mit einem Zukunfts- und Standortkonzept für Zara Deutschland!
  • Die Beschäftigten brauchen Sicherheit und Arbeitsplatzgarantien!

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass Zara seine Filiale im Marmorhaus am Berliner Kur­fürstendamm zum 31. März 2019 schließen wird. Lediglich sechs von 73 teils langjährigen Beschäftigten wurde eine Stelle in anderen hauptstädtischen Stores angeboten, während dort per Ausschreibung zeitgleich viel mehr Personal gesucht wurde. 30 der von der Zara­-Schließung im Marmorhaus betroffenen Kolleginnen und Kollegen sollten nach Ham­burg wechseln können und der Rest in Filialen über ganz Deutschland verteilt.

Vor dem Hintergrund, dass die Filialen oft ex­trem unterbesetzt und die Beschäftigten stark überlastet sind, ist der Berliner Fall besonders auffällig.

Aber es gibt noch weitere Beispiele für die verfehlte Personalpolitik des Unternehmens: So die Filiale im hessischen Viernheim mit 33 Beschäftigten, wo dem Betriebsrat noch dazu eine Schulung zum Thema Sozialplan/Interessenausgleich verweigert wird, und die Filiale Leipzig 2 mit 45 Beschäftigten. Beide Zara­-Standorte sollen im Juli 2019 geschlossen werden.

Noch jeweils eine Woche vor der Hiobsbotschaft hatte der Personalchef in Viernheim und in Leipzig 2 behauptet, von einer Filialschlie­ßung nichts zu wissen. Und auch am Kurfürstendamm dementierte die Arbeitgeberin vor Bekanntgabe der Filial­schließung. Na, so ein Zufall!

Transparenz, offene Kommunikation und respektvoller Umgang sind im Zara-­Management offenbar stark unterent­wickelt, um es noch höflich auszudrücken...

Klar ist: Die Betriebsräte werden ab sofort bedingungslos ihre Mitbestimmungsrechte einfordern!

Die ver.di­-Aktiven bei Zara fordern einen ande­ren Umgang mit den Betriebsräten und den Be­schäftigten:

  • Für eine nachhaltige und menschliche Personalpolitik!
  • Einbeziehung der Kolleginnen und Kollegen in Konzepte zur Arbeitsplatz- und Standortsicherung!
  • Zara muss endlich die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte respektieren!


Da hilft nur Druck machen: Organize now!

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