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Wir sind Menschen und keine Restposten!

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Wir sind Menschen und keine Restposten!

Die Interessen der Beschäftigten stehen und bleiben für ver.di ganz oben.
Streikbotschaft vor der Metro-Zentrale am 26. November 2018 Dietrich Hackenberg, www.lichtbild.org Jetzt erst recht: Voller Einsatz auch von euch für sichere Arbeitsplätze bei real,-!

Der Verkaufspoker um die real,- Märkte und die Ungewissheit über die Zukunft zehren auch Ende November 2019 weiter an den Nerven der Beschäftigten. Während Edeka offiziell Interesse an einer Teilübernahme angemeldet hat, sind andere mögliche Erwerber weiter in der Deckung.

Aus welcher Perspektive schauen solche Unternehmen auf die Belegschaften? Wir werden ihnen laut und deutlich klarmachen, dass sie es mit Menschen und nicht mit Restposten zu tun haben. Diese Botschaft sollte übrigens auch das Spitzenmanagement bei Metro und real,- endlich verstehen!

Aktiv für unsere Forderungen

Vor wenigen Tagen hat sich die ver.di-Bundestarifkommission für real,- mit der ungeklärten Situation des Unternehmens beschäftigt. Sie hat entschieden, dass die bereits entwickelten Forderungen weiterhin hochaktuell sind:

  • Nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze
  • Schutz durch ver.di-Tarifverträge
  • Sicherheit durch Betriebsräte
  • keine Ausgliederung an selbstständige Kaufleute

In den nächsten Wochen und Monaten wird es also darauf ankommen, aktiv für diese Forderungen einzutreten und auch bei der Kundschaft um Solidarität und Verständnis für die Lage der Beschäftigten zu werben.

Denn: Wir sind keine Restposten bei real,-!

Die Interessen der Beschäftigten dürfen nicht noch mehr auf der Strecke bleiben. Alles spricht dafür, dass durch einen Filialverkauf drohende soziale Nachteile schon jetzt abgewendet bzw. abgemildert werden sollten.

Vor wenigen Tagen haben Verhandlungen über einen Vorratssozialplan begonnen, den der Gesamtbetriebsrat fordert. Ziel ist es, schon vor einem Übergang von real-Filialen solche Regelungen festzulegen – zum Beispiel Abfindungen oder Überbrückungsgelder – an die sich auch ein neuer Eigentümer halten müsste, falls dieser Abteilungen schließen oder Stunden kürzen will.

Völlig unverständlich ist es, dass der Arbeitgeber die Gewerkschaft ver.di aus diesen Verhandlungen heraushalten möchte.

Interessen der Beschäftigten stehen für ver.di ganz oben

Wir lassen uns davon nicht beirren: Für uns stehen die Beschäftigteninteressen immer an erster Stelle!

Die gewerkschaftlichen Forderungen der Tarifkommission bei real,- für den Erhalt der Betriebsratsstrukturen sowie die zukünftige Bindung an die ver.di-Tarifverträge sind aktueller denn je – diese gelten grundsätzlich noch immer für einen Großteil der Kolleginnen und Kollegen, auch wenn der Arbeitgeber durch Tarifflucht und DHV-Dumping vielen anderen bereits Erwerbs- und Altersarmut aufzwingt.

Der Kampf um Tarifbindung ist nicht nur heute wichtig. ver.di-Tarifverträge bieten Schutz und Sicherheit auch in der Zukunft – im Verkaufsprozess und danach.

Um die Arbeitsbedingungen so gut wie möglich zu gestalten, sind großes Engagement und vielfältige Aktivitäten der Beschäftigten gefragt: Macht mit, engagiert euch. Auch die nächste Zeit wird viele Gelegenheiten dafür bieten!

Diese Infos gibt es hier als PDF, gerne auch zum Ausdrucken und Verteilen an die Kolleginnen und Kollegen:


Wenn nicht jetzt, wann dann? Organize now!

Für alle, die noch nicht in ver.di organisiert sind, ist jetzt der richtige Moment, um dies nachzuholen.
Werdet Mitglied in ver.di und gebt uns Rückendeckung, denn zusammen sind wir stärker!


Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Dann aber los – gemeinsam für Arbeitsplatz- und Existenzsicherung bei real,-


Ich will mehr Infos zu ver.di!

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