• Gewerkschafter*innen im Aufsichtsrat der Ceconomy AG

    Mitbestimmen heißt Mitgestalten

    Mit Euch für Eure Interesse bei Media Markt und Saturn

    Wir bei Media-Saturn
    © MediaMarktSaturn

Arbeitnehmervertreter:innen aus ver.di und IG Metall für Euch im Aufsichtsrat

Am 3. März 2023 fanden zum zweiten Mal in der Geschichte der Ceconomy AG  Aufsichtsratswahlen zur Wahl der Arbeitnehmervertreter:innen in den Aufsichtsrat  statt.

Die zukünftigen Herausforderungen in unserem Unternehmen brauchen eine starke  Mitbestimmung auf allen Ebenen. Die weitere Zunahme der Digitalisierung, das  Zusammenwachsen von Media und Saturn, neue Geschäftsmodelle und neue  Geschäftsformate und die zunehmende Zentralisierung von Verwaltungstätigkeiten  mit dem Auslagern in Shared Service Center sind nur einige Punkte, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Damit die Interessen der Beschäftigten nicht zu kurz kommen oder gar ignoriert  werden, braucht es eine starke Interessenvertretung im Aufsichtsrat. Darum sind wir  mit der gemeinsamen Unterstützung der Gewerkschaften ver.di und IG Metall,  und damit den beiden größten europäischen Gewerkschaften, mit einer starken Liste  zu diesen Wahlen angetreten.

Wir, das sind Kolleg:innen aus den Märkten, von Tec Repair und aus der Logistik, die  eine immer größere Rolle in unserem Unternehmen spielen. Denn wir alle wissen, wo  die Musik spielt und das Geld verdient wird – dort wo wir arbeiten.

Für Euch im Aufsichtsrat

Jürgen Schulz
© Privat

1. Jürgen Schulz

Jürgen Schulz

Saturn Bielefeld

Jürgen Schulz
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Mein Name ist Jürgen Schulz. Ich bin 61 Jahre jung und arbeite seit fast 30 Jahren im Saturn Bielefeld, mehr als 28 Jahre davon als Betriebsrat. In dieser Arbeit habe ich  sehr schnell gemerkt, dass wir viel mehr erreichen können, wenn wir uns vernetzen  und uns dabei auf die Expertise und die Erfahrung aus gewerkschaftlichem  Engagement stützen können. So habe ich mich einerseits für die betriebliche und  überbetriebliche Mitbestimmung eingesetzt und mich andererseits gewerkschaftlich engagiert.
In vielen Gremien, wie der Saturn-Betriebsräte-Konferenz, dem Konzernbetriebsrat der Metro AG, dem Euro-Forum der Metro AG und schlussendlich dem Aufsichtsrat der  Metro AG und später der Ceconomy AG habe ich stets die Interessen aller  Beschäftigten unseres Konzerns zu vertreten versucht. Viele Jahre hat es gedauert, bis  wir mittlerweile auf Augenhöhe mit Arbeitgebervertretern reden und verhandeln  können – ein Verdienst, an dem ich über viele Jahre hart mitgearbeitet habe.
Da unser Konzern größtenteils aus tarifgebundenen Betrieben besteht, ist es für mich  selbstverständlich, als Gewerkschafter aktiv an der Sozialpartnerschaft mitzuarbeiten. Ein Schwerpunkt meines Engagements ist die Tarifpolitik und hier in der Verhandlungskommission der ver.di in NRW. Denn handeln und wenn es sein muss für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu kämpfen, ist besser als jammern und  andere machen lassen. So möchte ich meine Erfahrung weiterhin im Aufsichtsrat der Ceconomy AG einbringen, um den Interessen aller Beschäftigten eine laute Stimme zu  geben, immer nach dem einfachen, aber klaren Motto: Zusammen mehr erreichen als einer allein!

Maria Laube
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2. Maria Laube

2. Maria Laube

MediaMarkt Rosenheim

Maria Laube
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Mein Name ist Maria Laube, ich bin 32 Jahre alt und seit 2017 ein Teil der MediaMarkt-Familie. Mein Einsatzbereich liegt in der Großgeräteabteilung, seit 2022 bin ich  Betriebsratsvorsitzende im MediaMarkt in Rosenheim und von Beginn an mit  Leidenschaft dabei.
»Behandle Menschen, so wie du selber gerne behandelt werden willst.« Das ist der  Leitsatz, hinter dem ich stehe und welchem ich auch als Betriebsrätin folge. Mein Ziel  ist es für die Rechte, für Gleichberechtigung und Wertschätzung für alle einzustehen,  die mit Herz, Engagement und Leidenschaft ihren Job machen. Ich möchte den  menschlichen Werten wie Empathie, Respekt, Toleranz und Gerechtigkeit eine Stimme geben.
Der Arbeitsplatz soll nicht zu einem Ort werden, in dem man sich unwohl fühlt und in dem die Gesundheit durch Stress, wenig Anerkennung und Existenzängste  beeinträchtigt wird. Eine starke Interessenvertretung hilft gerade bei der Vereinzelung und Individualisierung des Arbeitslebens, der wir zunehmend ausgesetzt sein werden. Eure Stimmen werden meine Stimme im Aufsichtsrat.

Stefan Infanger
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3. Stefan Infanger

3. Stefan Infanger

Tec Repair Wolznach

Stefan Infanger
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»Wenn es ein Phänomen wie das absolute Böse überhaupt gibt, dann besteht es darin, einen Menschen wie ein Ding zu behandeln.« (John Brunner – der Schockwellenreiter)

Hallo, ich bin Stefan Infanger, 41 Jahre alt und seit 2017 in der Tec Repair GmbH als Techniker angestellt. Seit 2019 bin ich im damals neu gegründeten Betriebsrat dabei, seit 2022 als Betriebsratsvorsitzender. Als solcher fällt mir immer wieder auf, dass die  Möglichkeiten der Betriebsräte an den Rändern der einzelnen Unternehmen enden – dass aber wirklich relevante Entscheidungen, die Einfluss auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns haben, nur auf einer gemeinsamen Konzernebene
geklärt werden können.
Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus der Tec Repair und auch von den Media- und Saturn-Märkten sowie der Logistics haben mir gezeigt, dass wir ein  gemeinsames Ziel haben: Kolleginnen und Kollegen sollen sich bei ihrer Arbeit wohl fühlen, ihre Rechte und Bedürfnisse müssen berücksichtigt und ihr Engagement für unsere Kunden gewürdigt werden. Dafür setze ich mich als Mitglied der IG Metall zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen von ver.di ein.

Ersatzmitglieder

Jürgen Trinkaus
© Privat

1. Jürgen Trinkaus

1. Jürgen Trinkaus

Saturn Düsseldorf

Jürgen Trinkaus
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»Die Sozialdemokratie wird keine Regelung annehmen, die die demokratische Grundordnung gefährdet und die die Grundrechte der Gewerkschaften aufhebt oder auch nur einschränkt.« (Erich Ollenhauer – SPD-Vorsitzender 1952-63)

»Zur Freiheit der Gewerkschaften gehört es, dass sie unbequem sind. Bequem sind Gewerkschaften nur dort, wo sie unter dem Zwang von rechten oder linken Diktaturen stehen.« (Richard von Weizsäcker, CDU, 6. Bundespräsident 1984-94)

Mein Name ist Jürgen Trinkaus, ich bin 58 und arbeite seit 2001 im Saturn Königsallee in Düsseldorf. Seit acht Jahren bin ich Betriebsratsvorsitzender und auf Bezirks- und Landesbezirksebene in verschiedenen Gremien der ver.di aktiv. Seit 2020 bin ich ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Düsseldorf.
Die von mir zitierten Politiker haben beide das NS-Regime erleben müssen und vertreten das linke und rechte Spektrum der Nachkriegszeit in der Politik der  Bundesrepublik Deutschland. Die Aussagen der beiden – der eine aus der Arbeiterklasse, der andere adliger Abstammung – stehen dennoch für die gleichen Werte der Freiheit und für die gleichen Erfahrungen im »Dritten Reich«. Auch heute geschehen Dinge, die mich erschreckend an die Zeit der Weimarer Republik erinnern und dem gilt es entschieden entgegen zu treten. Als Gewerkschafter will und werde ich alles dazu beitragen, was in meinen Kräften steht.

Jascha Sperl
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2. Jascha Sperl

2. Jascha Sperl

MediaMarkt Heilbronn

Jascha Sperl
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Hallo, mein Name ist Jascha Sperl, ich bin 45 Jahre alt und Familienvater. Nach meinem Schulabschluss 1994 begann ich eine Ausbildung als Maurer und trat auch gleich der IG Bau bei. 1996 begann ich eine Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel. Dort trat ich dann auch der ver.di bei (damals noch HBV).

Seit 2001 bin ich im MediaMarkt Heilbronn beschäftigt, im Bereich Neue Medien.
Mitbestimmung und gewerkschaftliches Denken waren für mich schon immer sehr wichtig. Da immer mehr Änderungen in unseren Unternehmen stattfinden und es darum geht, Prozesse immer schneller stattfinden zu lassen oder sie einfach von höherer Stelle entschieden werden, haben wir uns 2019 dazu entschieden einen Betriebsrat zu gründen. Nur so hat man echte Mitbestimmung wie zum Beispiel bei der neuen Marktstruktur oder den Öffnungszeiten sowie bei Kurzarbeit während
der Corona-Pandemie und vielem mehr. Dies hat mich auch dazu bewegt, mit auf der Liste von Jürgen Schulz, ver.di und IG Metall zu kandidieren, denn wir stehen  gemeinsam für echte Mitbestimmung im Interesse der Belegschaft in unserem Konzern.
Aus diesem Grund hoffe ich auf eine starke Wahl und eine hohe Stimmabgabe für uns gemeinsam, damit wir eure Stimme im Aufsichtsrat sein können.

Frank Stache
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3. Frank Stache

3. Frank Stache

Tec Repair Wolznach

Frank Stache
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Hallo und einen schönen Gruß an Euch. Ich bin Frank Stache, 57 Jahre (jung). Geboren im Ruhrpott, wohne ich jetzt im hohen Norden (Flensburg). Seit Oktober 2017 bin ich im Unternehmen und seit Juni 2019 Mitglied im Betriebsrat. Ich fand es schade, wie wenig Anerkennung, Feedback und Respekt es für uns Mitarbeiter gab und das war für mich die Motivation, mich im Betriebsrat zu engagieren. Um noch mehr für die  Mitarbeiter zu erreichen, habe ich mich für den Aufsichtsrat aufstellen lassen.

Informationen aus erster Hand und die Zusammenarbeit der Betriebsräte, der Gewerkschaften ver.di und IG Metall geben mir Hoffnung, dass uns gemeinsam eine starke und sichere Zukunft bevorsteht. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter aus dem Konzern, egal aus welchem Betrieb, Freude an der Arbeit hat und motiviert und loyal zum Konzern steht.

Gewerkschaftsvertreter:innen: ver.di und IG Metall gemeinsam, souverän, erfahren und auf Deiner Seite im Aufsichtsrat

Die Arbeitsbedingungen bei der Ceconomy AG sind im Umbruch. Die neue Marktstruktur bei Media Markt und Saturn und damit verbundene Betriebsänderungen und Filialschließungen gefährden Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze der Beschäftigten.

ver.di und IG Metall setzen sich für zukunftssichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen ein. Deshalb kandidieren wir als hauptamtliche Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre für den Aufsichtsrat der Ceconomy AG, um auch in diesem Gremium die Stimme der Beschäftigten zu verstärken. Gemeinsam mit allen Arbeitnehmervertretern wollen wir dafür sorgen, dass nicht nur Kapitalinteressen der Anteileigner, sondern auch die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in Unternehmensentscheidungen einfließen.

Wir wissen, wie der Handel und die Dienstleistungen im Bereich Consumer Electronics funktionieren und kennen die Herausforderungen und Probleme, denen sich die Kolleginnen und Kollegen in den Märkten, in der Tec-Repair und Logistik gegenübersehen. Wir haben das Know-how und die Unabhängigkeit zu prüfen, wie der Vorstand seine Aufgaben wahrnimmt und seinen Verpflichtungen nachkommt.

Wir stehen für den Schutz der Arbeitsplätze, bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und soziale Gerechtigkeit. Wir reden nicht nur, wir handeln.

 

Gewerkschaftsvertreter*innen für Euch im Aufsichtsrat

Corinna Groß
© Privat

Corinna Groß

Corinna Groß

Corinna Groß
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ver.di-Gewerkschaftssekretärin im Landesbezirk Nordrhein-Westfalen, seit 2003  Erfahrung im Aufsichtsrat bei Adler Modemärkte GmbH

Paul Lehmann
© Privat

Paul Lehmann

Paul Lehmann

Paul Lehmann
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ver.di-Gewerkschaftssekretär für den Handel in Oberfranken

Maren Ulbrich
© Privat

Maren Ulbrich

Maren Ulbrich

Maren Ulbrich
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Politische Sekretärin im ver.di-Bundesfachbereich Handel, Betreuung des bundesweiten Arbeitskreis MediaMarkt/Saturn und Koordination Branchenpolitik

Für starke Mitbestimmung – auf allen Ebenen!

Alle Gewerkschaftsvertreter*innen im Aufsichtsrat haben sich verpflichtet, einen Großteil der Tantiemen, die für die Tätigkeit im Aufsichtsrat gezahlt werden, an gemeinnützige Einrichtungen wie die Hans-Böckler-Stiftung abzuführen, die die Mitbestimmung in allen gesellschaftlichen Bereichen fördert und die gewählten Arbeitnehmervertreter*innen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben praktisch unterstützt.

Wir engagieren uns dafür, dass die Interessen der Beschäftigten bei allen Entscheidungen eine prominente Rolle spielen. Für gute Arbeitsbedingungen und sichere Arbeitsplätze!

Unternehmensmitbestimmung mit Arbeitnehmervertretern in einem Aufsichtsrat ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie ist aber kein Ersatz für die betriebliche Mitbestimmung. Die gibt es nur mit Betriebsräten. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass es in allen Märkten möglich ist, ohne Störungen Betriebsräte zu wählen, denn nur eine starke Mitbestimmung auf allen Ebenen und die Unterstützung durch die Gewerkschaften sichern auf Dauer die Rechte der Beschäftigten.

ver.di Kampagnen