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Tarifvertrag Zukunft: Es gibt viele gute Gründe!

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Tarifvertrag Zukunft: Es gibt viele gute Gründe!

ver.di pocht in Sachen "Business Transformation" bei IKEA auf die Beteiligung der Beschäftigten.
Virtual Reality VR Brille Mann Jugend Digitalisierung Tumisu, pixabay.com Beteiligt euch im August/September an der Beschäftigtenbefragung zur Zukunft bei IKEA!

Die Begleitung des digitalen Wandels bei IKEA durch gute Tarifvereinbarungen ist und bleibt eine vordringliche Aufgabe, die nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. Vor allem geht es auch darum, die Beschäftigten zu beteiligen.

Ihre Interessen müssen verbindlich abgesichert werden und dafür gibt es viele Gründe: Der beschleunigte Umbau hin zum Multichannel-Händler wirkt sich schon jetzt auf die Tätigkeiten aus, verändert die Arbeit und erzeugt mehr Leistungsdruck. Und vor allem wirft er die Frage einer nachhaltigen Beschäftigungssicherung auf.

In einem ersten Gespräch wollte sich ver.di mit der Arbeitgeberseite auf das Verfahren bei den Tarifverhandlungen verständigen. Die Geschäftsleitung von IKEA Deutschand vermittelte allerdings den Eindruck, die Bedeutung des Themas zu unterschätzen und die Aufnahme von Verhandlungen bewusst zu verzögern. So war hinsichtlich der digitalen Transformation und ihren Auswirkungen lediglich die Rede von „Absprachen und Nachjustierungen“, die noch zu tätigen seien.

Und bei der Terminfrage wurden interne Richtlinien vorgeschoben, wonach Präsenztreffen – direkte Gespräche von Angesicht zu Angesicht – voraussichtlich erst wieder im November stattfinden können. Es sei denn, es handle sich um „geschäftskritische Termine“. Ist denn die Zukunft der Beschäftigten, die die digitale Transformation umsetzen müssen, nicht geschäftskritisch genug?

Klare Ansage: Beschäftigte müssen beteiligt werden!

Für ver.di und die Bundestarifkommission ist hingegen klar, dass es ein gutes Verfahren braucht, um die Beschäftigten bei den Tarifverhandlungen zu beteiligen. Immerhin sind sie diejenigen, die von der digitalen Transformation unmittelbar betroffen sind. Ihre Erfahrungen und Forderungen müssen gehört und ernst genommen werden.

Veränderungen können sinnvoll und sozial nur gemeinsam gestaltet werden. Schließlich wissen die Kolleginnen und Kollegen am besten, welche Konsequenzen sich ergeben und welche Regelungen nötig sind. Deshalb wird die ver.di-Bundestarifkommission das weitere Vorgehen Ende August abstimmen. Sie lässt sich davon leiten, dass bei IKEA nicht gegen die Beschäftigten digitalisiert werden darf, sondern nur mit ihnen. Sie müssen beteiligt werden!

Beschäftigtenbefragung startet im August/September

Um zu erfahren, welche Aspekte der bei IKEA eingeleiteten „Business Transformation“ ihnen besonders auf den Nägeln brennen, wird ver.di im August/September eine erste digitale Befragung der Beschäftigten starten – zusätzlich wird es die Möglichkeit geben, den kurzen Fragebogen in Papierform auszufüllen.

Diese Infos gibt es hier als PDF, auch zum Weiterverteilen an eure Kolleginnen und Kollegen:


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© Fototeam ver.di Hessen, Manfred Semmler