IKEA

Unternehmensleitung blockiert weiter – wir machen weiter Druck!

Unternehmensleitung blockiert weiter – wir machen weiter Druck!

Frau mit Maske und blauer Sicherheitsweste schaut in die Kamera. Neben ihr stehen Kartons mit Aufschriften wie "Arbeitsplatzsicherunng", "Qualifizierung" "Tarifvertrag". Im Hintergrund sind Menschen mit gelben Sicherheitswesten, auf denen das verdi Logo abgebildet ist. Maren Ulbrich Aktion von Ikea-Beschäftigten in Düsseldorf, 29. Juni 2022

Am 15. Juli fand ein Sondierungsgespräch zwischen Vertreter*innen der IKEA-Unternehmensleitung, von ver.di, der Bundestarifkommission und des Gesamtbetriebsrates statt. Dies hatte das Spitzenmanagement auf der Betriebsräteversammlung in Düsseldorf am 30. Juni 2022 zugesagt.

Nach zahlreichen Aktionen und Streiks in vielen Einrichtungshäusern, einer gemeinsamen bundesweiten Betriebsversammlung, einem Flashmob des GBR im Einrichtungshaus in Leipzig und einer Kundgebung während der Betriebsräteversammlung war endgültig klar: Die Betriebsräte und Beschäftigten wollen den Tarifvertrag Zukunft und stehen an der Seite von ver.di als starker Tarifpartnerin.

Das hat die Unternehmensleitung leider auch nach dem Sondierungsgespräch nicht verstanden. Stattdessen will sie lieber noch mehr Bedenkzeit, anstatt endlich eure Zukunft gemeinsam mit ver.di gut und sicher zu gestalten. Damit ignoriert sie den wichtigsten Beschluss des GBR: Die digitale Transformation durch einen Tarifvertrag zu regeln und zwar mit ver.di als starker Partnerin.

Bei der Betriebsräteversammlung haben die 300 Teilnehmer*innen zwar die Mauer der Blockadehaltung symbolisch durchbrochen. Doch um die Blockadehaltung der Unternehmensleitung wirklungsvoll zu durchbrechen, müssen wir offensichtlich gemeinsam weiter Druck machen und starke Signale setzen!

Nur durch eure Ausdauer und den gemeinsamen Druck können wir wirklich etwas erreichen! Wir wollen keine Seifenblase, denn genau dabei handelt es sich bei der Gesprächszusage der Unternehmensleitung. Sie hatte keine Substanz. Anstatt eine klare Aussage zu treffen, will sich die Unternehmensleitung bis in den Herbst hinein darüber beraten, ob sie für sich einen „Benefit“ in einem Tarifvertrag sieht. 

Damit enttäuscht sie die berechtigte Erwartung der Betriebsräte und auch der Beschäftigten, eine klare Aussage für oder gegen einen Tarifvertrag zu erhalten.

Warum der Tarifvertrag wichtig ist?

In dem Tarifvertrag wollen wir die digitale Transformation im Sinne der Beschäftigten mitgestalten und IKEA fit machen für die Zukunft. Es geht dabei um Qualifizierung, Beschäftigungssicherung, Abgruppierungsschutz und vieles mehr. Denn ihr – die Beschäftigten – seid diejenigen, die für den Erfolg von IKEA sorgen. Deshalb müsst ihr auch in alle Veränderungen einbezogen und mitgenommen werden.

Und genau aus diesem Grund ist es jetzt auch wichtig, aktiv zu werden und es zu bleiben. Nur zusammen können wir einen guten Tarifvertrag durchsetzen.

Seid solidarisch, schließt euch zusammen und unterstützt eure ver.di-Tarifkommission!

Werdet aktiv und organisiert euch in ver.di. Je mehr ver.di-Mitglieder es gibt, desto mehr können wir erreichen!


  Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

  Dann aber los jetzt - denn gemeinsam sind wir stärker!