IKEA

Streiks bei IKEA

Streiks bei IKEA

Beschäftigte kämpfen für Digitalisierungs-Tarifvertrag
Streik am 3. Dezember 2021 bei IKEA Braunschweig ver.di Handel Streik am 3. Dezember 2021 bei IKEA Braunschweig

3. Dezember 2021. Beim Möbelhaus IKEA machen die Beschäftigten Druck für einen Digitalisierungs-Tarifvertrag. Nachdem Ende November bereits in Einrichtungshäusern in Nordrhein-Westfalen die Arbeit niedergelegt wurde, streiken jetzt die Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen. ver.di hat die Beschäftigten der Filiale in Braunschweig für Freitag und Samstag (3. und 4. Dezember) zum Arbeitskampf aufgerufen. Die Gewerkschaft hat die Kundinnen und Kunden bereits gewarnt, dass es zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Einführung und Umsetzung von digitaler Arbeit müssen mit den Beschäftigten laufen und nicht gegen sie.

Eberhard Buschbom-Helmke, ver.di Süd-Ost-Niedersachsen

Der Digitalisierungs-Tarifvertrag soll helfen, die Arbeit gesundheitsförderlich zu gestalten. So fordert ver.di unter anderem die frühzeitige Beteiligung der Beschäftigten an Veränderungsprozessen in der Arbeitsorganisation, Mitgestaltung von nachhaltiger Arbeitsplatzsicherung (z.B. Quotierung von Leiharbeit, Qualifizierungsmaßnahmen zur Beschäftigungssicherung) und gesundheitsförderlichen Maßnahmen. Die Unternehmensleitung des schwedischen Unternehmens weigert sich bisher, darüber mit der ver.di-Tarifkommission zu verhandeln.

Bei IKEA ist während der Pandemie die Umstellung von Arbeitsprozessen auf digitale Methoden rasant vorangeschritten. „Umstrukturierungen sind für uns nicht das Problem Es braucht Mindeststandards bei der Einführung und Umsetzung von digitaler Arbeit. Das muss mit den Beschäftigten laufen und nicht gegen sie. Wir fordern die Unternehmensleitung auf, mit uns am Verhandlungstisch zu Lösungen für die Beschäftigten zu kommen“, so der Braunschweiger Gewerkschafssekretär Eberhard Buschbom-Helmke.


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