IKEA

Make a better IKEA!

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Business Transformation?! Das geht nur mit den Beschäftigten!
IKEA Mitarbeiter Information Einzelhandel AnggunFaith, Bild-ID #779030041, Shutterstock.com Zur "neuen Ära" bei IKEA haben die Beschäftigten ein Mitspracherecht!

ver.di fordert zu den von IKEA angekündigten Veränderungsprozessen endlich klare Worte von der Unternehmensleitung und pocht auf Einhaltung der Mitbestimmungsrechte.

Die Vorgeschichte begann im Frühjahr 2018, als IKEA folgendes bekanntgab:

  • Alle Planungen für neue Einrichtungshäuser – in Deutschland 17 Stück bis 2024 – werden gestoppt.
  • Das Unternehmen wird in seiner Struktur bis zum Jahr 2021 komplett verändert.
  • Es muss mit dem Abbau von 150 Stellen weltweit gerechnet werden.

Gesagt wurde: "Eine alte Ära endet – eine neue Ära beginnt!"

Für diese neue Ära wurden auch Ziele genannt:

  • Bis 2021 sollen die Einrichtungshäuser sich den Kundenansprüchen anpassen.
  • Die Beschäftigten sollen "Kundenbotschafter" werden.
  • Ausgebaut wird der Online-Handel, der Test von Abholmärkten läuft weiter.
  • Der zukünftige Weg führt hinein in die Städte, weg von der "grünen Wiese".

Das hörte sich wie ein gut durchdachter Plan an. Allerdings wurde eines schnell deutlich: Diese Veränderungen treffen die Beschäftigten!

Die Intransparenz bei diesen Prozessen ist groß und man versucht, die Kolleginnen und Kollegen vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Dies widerspricht auch den Aussagen der Unternehmensleitung, die Rechte der Betriebsräte ernst nehmen zu wollen. Man hält sie im Gegenteil hin und beschneidet ihre gesetzlich verankerten Mitbestimmungsrechte, was rechtzeitige und umfassende Information betrifft.

Nur scheibchenweise kommen die Änderungsschritte auf den Tisch. Hier wird eindeutig auf Salamitaktik gesetzt. Die Einbeziehung der Beschäftigten in die Veränderungsprozesse wird so unmöglich gemacht.

Fakt ist: Veränderung bei IKEA bedeutet auch Veränderung der Arbeitsplätze und Stellen.

Wenn die Einrichtungshäuser immer mehr Fläche für die Logistik vorhalten, um mit einem »Store Fulfilment« die Kundenwünsche nach sofortiger Lieferung zu erfüllen und wenn die Beratung in den Einrichtungshäusern über Tablet und Smartphone erfolgen soll, dann betrifft dies jeweils die Arbeitsplätze.

Das gilt auch für die vorgesehene andere Zuordnung der Einrichtungshäuser auf regionale Areale. Arbeitsplätze im Personalbereich, früher Human Resources heute People & Culture, sollen mit dem Entstehen der Market Areas abgebaut werden.

Bei der oben beschriebenen Salamitaktik in der Informationspolitik von IKEA ist damit zu rechnen, dass dies nicht der einzige Stellenabbau bleiben wird.

Wir fordern IKEA dazu auf, die Veränderungen offen zu legen, anstatt Druck auf Kolleginnen und Kollegen auszuüben!

Bundesfachbereich der ver.di im Handel

Inzwischen wurde öffentlich, dass weltweit 11.500 neue Stellen geschaffen und gleichzeitig 7.500 abgebaut werden.

Der Aufbau wird wohl in Asien stattfinden, allein für Indien sind 8.000 neue Stellen geplant.

In Europa sollen nach unseren Informationen mindestens 3.500 Stellen abgebaut werden und keine neuen hinzukommen.

Lange Gesichter helfen nicht: Lasst uns gemeinsam an der Schraube drehen und Licht ins Dunkel bringen!

ver.di fordert: Arbeitsplätze sichern – Transparenz schaffen! Das funktioniert so:

  • IKEA muss endlich transparent machen, welche konkreten Veränderungen geplant sind!
  • Das Mitbestimmungsrecht der Betriebsräte muss eingehalten werden!
  • Die Unternehmsleitung muss aufhören, Druck auf Beschäftigte auszuüben und sie mit Abfindungsangeboten für einen "freiwilligen Weggang" zu ködern!
  • Für Beschäftigte, deren Arbeitsplätze betroffen sind, müssen Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden!

Machen wir uns alle zusammen stark für diese Forderungen: Organize now!

Denn je mehr wir sind, desto stärker ist unsere Verhandlungsposition!

Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Jetzt aber los – gemeinsam für sichere Perspektiven bei IKEA!


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