IKEA

Empörung über fehlende Gesprächsbereitschaft

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Empörung über fehlende Gesprächsbereitschaft

ver.di fordert weiterhin die Beteiligung der Beschäftigten zur Digitalisierung der Arbeitsprozesse.
Runder Tisch Verhandlung Gespräch gemeinsam Hebi B., pixabay.com Eine zukunftsfähige Digitalisierungsstrategie geht nur gemeinsam mit den Beschäftigten!

21. September 2020. ver.di ist empört über die fehlende Bereitschaft bei IKEA, mit Gewerkschaftsvertretungen über die Digitalisierung der Arbeit zu sprechen.

"IKEA digitalisiert zunehmend die Arbeitsprozesse im Betrieb, ohne die Beschäftigten dabei einzubinden", kritisiert Orhan Akman, ver.di-Bundesfachgruppenleiter für den Einzel- und Versandhandel.

ver.di startet Anfang Oktober gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat von IKEA eine Befragung der Beschäftigten im Unternehmen. "Wie nehmen die Kolleginnen und Kollegen den digitalen Umbruch bei IKEA wahr, was sind ihre Ängste und welche Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen benötigen sie, um fit und gut für die Zukunft im Unternehmen aufgestellt zu sein", benennt Akman die Kernthemen der Umfrage.

Bereits im Juni hatte ver.di die IKEA Deutschland GmbH zur Aufnahme von Tarifverhandlungen über einen Zukunftstarifvertrag aufgefordert. Ziel ist es, die Zukunft der Beschäftigten abzusichern und die digitale Transformation in ihrem Sinne mitzugestalten.

Mit ihrer Salamitaktik digitalisiert die Geschäftsführung IKEA gegen die Beschäftigten und nicht mit ihnen. Digitalisierung darf bei ihnen keine Ängste um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze schüren!

Orhan Akman, Bundesfachgruppenleiter bei ver.di für den Einzel- und Versandhandel

"Die Unternehmensleitung zeigt bisher leider nur eine Verweigerungshaltung und versteckt sich im Hinblick auf den Gesprächswunsch von ver.di hinter vermeintlichen internen Reiserichtlinien aufgrund der Pandemie", so der ver.di-Gewerkschaftssekretär.

"Gleichzeitig versucht sie, die Digitalisierung durch Einzelregelungen und ohne die Beteiligung der Beschäftigten durchzusetzen. Die Informationen zum Stand der Umsetzung und den weiteren Planungen werden nur scheibchenweise präsentiert. 

Wir brauchen eine nachhaltige Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen an diesen Prozessen mit dem Ziel, die Arbeitsplätze zukunftsfest zu machen und abzusichern", erklärt Akman.

"Gleichzeitig geht es um gute und gesunde Arbeit im Betrieb. Nur so kann sich eine zukunftsfähige Digitalisierungsstrategie bei IKEA entwickeln und damit langfristig ein guter Kundenservice und die Zufriedenheit der Beschäftigten gewährleistet werden!"

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© Fototeam ver.di Hessen, Manfred Semmler