GALERIA Kaufhof

Gespräche zur Neuausrichtung

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Gespräche zur Neuausrichtung

Treffen zum Sanierungskonzept für das angeschlagene Warenhausunternehmen mit rund 17.000 Beschäftigten
Gespräch Team Verhandlung Diskussion Rawpixel.com, Bild-ID #102381789, Fotolia.com GALERIA Kaufhof ist gefordert, das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

In "konstruktiver und sachlicher Atmosphäre" wurden am Freitag, den 08. Juni 2018, in Frankfurt die Gespräche über einen Sanierungs- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag bei Galeria Kaufhof fortgesetzt.

Man habe mit der Unternehmensleitung zunächst über notwendige Eckpunkte gesprochen, auf deren Grundlage dann über ein gemeinsam getragenes Sanierungskonzept für das angeschlagene Warenhausunternehmen mit seinen rund 17.000 Beschäftigten verhandelt werden soll, teilte die ver.di-Verhandlungskommission mit.

Die Eigentümer seien gefordert, mit erforderlichen Investitionen die Attraktivität des Kaufhauses für die Kunden zu steigern und das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Eine glaubwürdige Neuausrichtung von Galeria Kaufhof kann kein reines Kostensenkungsprogramm sein, bei dem einseitig die Beschäftigten zur Kasse gebeten werden.

Bernhard Franke, Verhandlungsführer der ver.di

Zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Standorte sind die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft bereit, die Neuausrichtung zu unterstützen.

Voraussetzung dafür sei jedoch, dass es dem Management gelinge, verlorengegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.

Franke sieht die Verhandlungen "auf einem guten Weg".

Die Gespräche werden am 21. Juni fortgesetzt. Beide Seiten streben an, bis Ende Juni ein geeintes Eckpunktepapier zustande zu bringen.

Weiterhin gilt: Stärker werden, Mitglied werden, mitkämpfen!

Gebt uns Rückendeckung für die kommenden Verhandlungen – in eurem eigenen Interesse: für gute Arbeit bei der GALERIA Kauhof!

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