GALERIA Karstadt Kaufhof

Transfergesellschaft kostet Benko weniger als ein Managerjahresgehalt!

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Transfergesellschaft kostet Benko weniger als ein Managerjahresgehalt!

Mehrere hundert Beschäftigte der von Schließung bedrohten Filialen von Karstadt Sports demonstrierten am Donnerstag, den 30. Juli 2020, vor der Berliner Signa-Zentrale des Filial-Eigentümers René Benko.


Wir fordern die Rettung von Arbeitsplätzen und die Finanzierung der tarifvertraglich vereinbarten Transfergesellschaft für die von Kündigung bedrohten Kolleginnen und Kollegen“, erklärte Orhan Akman, Leiter der Bundesfachgruppe Einzelhandel bei ver.di.

„Eine Sechs-Monats-Finanzierung der Transfergesellschaft mit 3,4 Millionen Euro kostet René Benko weniger als das Jahresgehalt eines Managers und schützt rund 700 Menschen vor einem existentiellen Absturz“, rechnete Akman vor.

ver.di hatte zuletzt in den Verhandlungen die Errichtung einer Transfergesellschaft tarifvertraglich durchgesetzt. Doch das Unternehmen und der Generalbevollmächtigte wollen kein Geld dafür bereitstellen.

Benko muss jetzt persönlich intervenieren und für eine Absicherung der Beschäftigten durch eine Finanzierung der beschlossenen Transfergesellschaft sorgen!

Orhan Akman, Leiter der Bundesfachgruppe Einzelhandel bei ver.di

„Das ist unverantwortlich! Nur mit einer finanzierten Transfergesellschaft können Menschen weiterqualifiziert und auf einen neuen beruflichen Weg vorbereitet werden“, so Akman weiter.

„Ohne Finanzierung wird rund 700 Beschäftigten die Existenzgrundlage entzogen!“ Ihnen drohe Arbeitslosigkeit und Armut, wenn das Unternehmen nicht einlenke.

„Da das Management Lösungen blockiert, ist der Eigentümer René Benko höchstpersönlich gefragt und in der Verantwortung“, mahnte der Gewerkschafter. 

Wer als Kundin oder Kunde von Karstadt Sports die Beschäftigten unterstützen möchte, darf sich gerne an unserer E-Mail-Aktion beteiligen!

Außerdem läuft eine Online-Petition, die ihr mitzeichnen könnt: Hier geht es zur Online-Petition!

Und vor allem: Bitte weitersagen und weiterleiten!

Weitere Details zum Tarifkonflikt findet ihr hier:

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