EDEKA, Kaufland, REWE

Ausgepresst? Nein Danke. Für fairen Orangensaft!

Unterstützt den Appell an unsere deutschen Supermarktriesen
03.04.2014

Wir fordern die Supermarkt-Giganten Edeka, Rewe, Aldi und Lidl/Kaufland auf, endlich ihrer sozialen Unternehmensverantwortung gerecht zu werden und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Herstellung der von ihnen vertriebenen Orangensäfte zu sorgen. Ihr könnt uns bei unserem Protest tatkräftig unterstützen!

Obwohl die Hälfte des weltweit konsumierten Orangensaftes aus Brasilien stammt, betreiben aufgrund von Wettbewerbsverdrängung gerade mal drei Großkonzerne Orangenanbau und Konzentratgewinnung.

Ausbeutung auch durch deutsche Supermärkte
Auch am Ende der Lieferkette stehen immer weniger Handelskonzerne, die in Deutschland Lebensmittel anbieten. Edeka, Rewe, Lidl/Kaufland und Aldi vereinigen 85 Prozent Marktanteil auf sich und diktieren damit indirekt die Arbeitsbedingungen von Millionen Beschäftigten.

Auch die Ausbeutung von Arbeitskräften ist nicht nur in Brasilien traurige Realität: In Deutschland alarmiert insbesondere die verstärkte Verantwortungsflucht der tarifgebundenen Unternehmen Edeka und Rewe. Durch Ausgründung an selbstständige Kaufleute entstehen nahezu betriebsratsfreie und tariflose Bereiche, in denen Kaufleute nach Gutdünken über die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten entscheiden.

Studie und weitere Infos zum Thema
Die im Oktober 2013 veröffentlichte Studie der Christlichen Initiative Romero und ver.di deckt Machtkonzentration auf der Konzernseite und zunehmende Prekarisierung auf der Beschäftigtenseite entlang der gesamten Lieferkette von Orangensaft auf.

Die Studie, weitere Infos zum Thema sowie eine Protestkarte zur Unterstützung der Aktion gibt es auf der Website der Christlichen Initiative Romero.