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Douglas will 60 Filialen schließen

Douglas will 60 Filialen schließen

ver.di: „Das ist verantwortungslos und kurzsichtig.“
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28. Januar 2021. Die Parfümerie-Kette Douglas hat heute per Pressemitteilung angekündigt, insgesamt rund 500 Filialen schließen zu wollen, davon 60 in Deutschland. Zugleich verkündet das Unternehmen stolz, dass man im vergangenen Jahr aufgrund des hervorrangenden Ergebnisses des Online-Geschäfts trotz mehrmonatigem Lockdown 3,2 Milliarden Euro Umsatz machen konnte und damit nur leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres gelegen habe. Damit sei Douglas ein Profiteur der Pandemie, erklärt ver.di-Gewerkschaftssekretärin Gabriele Ziegler.

Da poliert sich das Unternehmen selbst auf Hochglanz, aber in Wahrheit glänzt in diesem Unternehmen nichts!

Gabriele Ziegler, ver.di

„Gerade jetzt, in einer so außergewöhnlichen Zeit, sollten sich Beschäftigte, die über Jahrzehnte den Erfolg und das Markenimage von Douglas erarbeitet haben, auf ihre Arbeitgeber verlassen können,“ verlangt Ziegler und kritisiert: „Da poliert sich das Unternehmen selbst auf Hochglanz, aber in Wahrheit glänzt in diesem Unternehmen nichts!“ Das Unternehmen spreche über Abfindung und Transfergesellschaft, anstatt sich Gedanken zu machen, wie die Kolleginnen und Kollegen bei Douglas weiterbeschäftigt werden können. „Das ist verantwortungslos und kurzsichtig.“

Ziegler weiter: „Es ist billig, die bevorstehenden Streichungen und die Digitalisierung mit dem geänderten Kundenverhalten in der Corona-Pandemie zu begründen. Das Nachsehen haben die älteren Beschäftigten, die nun aussortiert werden sollen.“


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