Amazon

Tarifbindung gefordert

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Tarifbindung gefordert

Erneute Arbeitsniederlegungen bis zum 3./4. Mai in Koblenz, Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld und Leipzig.
Streiks bei Amazon in Bad Hersfeld am 16. April 2019 Fototeam ver.di-Hessen: Andreas Gangl Die letzten Streiks bei Amazon liegen erst zwei Wochen zurück, hier am 16.04.2019 in Hessen

Die Beschäftigten an den Amazon-Standorten in Rheinberg und Werne (NRW), Bad Hersfeld (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz) und Leipzig (Sachsen) sind erneut in den Streik getreten.

Die Arbeitsniederlegungen dauern vorläufig bis zum 3. Mai in Koblenz bzw. bis zum 4. Mai 2019 in Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld und Leipzig.

"Die Beschäftigten beim Versandhändler Amazon streiken, weil sie existenzsichernde Löhne und gute Arbeitsbedingungen durchsetzen wollen. Sie verlangen, dass Amazon nicht mehr einseitig die Arbeitsbedingungen diktiert", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Die Beschäftigten verlangen Reallohnsteigerungen und die Tarifbindung, damit das Unternehmen nicht zulasten aller Beschäftigten und anderer Unternehmen die Arbeitsbedingungen und Löhne drückt!

Stefanie Nutzenberger, Bundesvorstandsmitglied bei ver.di und zuständig für den Handel

"Die Streiks finden auch im Zeichen der aktuellen Tarifrunde im Einzel- und Versandhandel statt. ver.di fordert, die Tarifverträge des Einzelhandels endlich wieder für allgemeinverbindlich erklären zu lassen, um die dramatische Erosion der Tarifbindung umzukehren. Eine Allgemeinverbindlichkeit würde dann auch für Amazon gelten", so Nutzenberger weiter.

ver.di fordert für den Einzelhandel in dieser Tarifrunde 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 163 Euro bzw. einen Euro mehr pro Stunde.

Um das zu schaffen, brauchen wir euch alle: Gebt uns Rückendeckung in eurem eigenen Interesse!


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