Adler Modemärkte

ADLER: Kämpfen um jeden Arbeitsplatz!

ADLER: Kämpfen um jeden Arbeitsplatz!

ver.di fordert den Vorstand auf, Alternativen zu Filialschließungen zu verhandeln
Don't panic, organize! ver.di Handel Don panic, organize

7. Juli 2021. Nach der Übernahme durch den Investor Zeitfracht Logistik Holding GmbH plant der Adler-Vorstand die Schließung von bis zu 41 Filialen und den Abbau von rund 500 Arbeitsplätzen. Damit stehen 500 Existenzen von Kolleginnen und Kollegen auf dem Spiel, die das Unternehmen teils jahrelang mit aufgebaut haben. Die ver.di-Bundestarifkommission fordert: Dazu müssen alle Alternativen ausgeschöpft werden – und zwar unter intensiver Beteiligung der Beschäftigten.

Wir fordern das Management auf, mit deiner Bundestarifkommission über ein alternatives Zukunftskonzept von Adler ins Gespräch zu kommen.

Wir wollen wissen:

  • Wie soll die Zukunft der Adler Modemärkte AG nachhaltig gesichert werden?
  • Sind Filialschließungen und Stellenstreichungen unausweichlich?
  • Welche Alternativen gibt es zu Filialschließungen und Personalabbau?

Diese Fragen müssen umgehend beantwortet werden, bevor über eventuelle Sanierungsbeiträge der Beschäftigten verhandelt werden kann. Mit den Kolleginnen und Kollegen und der Gewerkschaft ver.di ernsthaft über Alternativen zu sprechen, ist das Mindeste, was von einem sozial verantwortlichen Arbeitgeber in dieser Situation erwartet werden kann.

Die ver.di-Bundestarifkommission hat ihre Position bereits im Januar klargemacht: Der Sanierungsprozess muss möglichst ohne Filialschließungen und Personalabbau erfolgen! Die Haustarifverträge bei Adler dürfen nicht angetastet werden! Dabei bleiben wir.

Gemeinsam mit dem Adler-Vorstand hat sich ver.di kürzlich erfolgreich für staatliche Finanzhilfen eingesetzt. Dies hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen und die rund 3.100 Arbeitsplätze zunächst gerettet wurden. Auch jetzt setzen wir alles daran, die Zukunftsperspektiven der Kolleginnen und Kollegen zu erhalten.

Personalabbau und Filialschließungen sind kein Zukunftskonzept!

Ein erfolgreiches Unternehmen braucht eine motivierte Belegschaft, gute und sichere Arbeitsplätze und Investitionen in die Zukunft. Der neue Investor und der weiterhin amtierende Vorstand stehen in der Verantwortung.

Die gewerkschaftlich gut organisierten Beschäftigten wollen in die Entwicklung von Zukunftskonzepten einbezogen werden. Eine Sanierung kann nur mit, nicht gegen die Beschäftigten gelingen. Deshalb erwarten wir vom Adler-Vorstand schnellstmöglich eine Rückmeldung auf unser Gesprächsangebot.

Klar ist: Adler hat weiterhin einen schwierigen Weg vor sich. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, ver.di als starke Gemeinschaft im Rücken zu haben. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Sanierung bei Adler sozial gestaltet wird. Im Fall der Fälle bietet ver.di ihren Mitgliedern rechtliche Beratung und Rechtsschutz.

ver.di lohnt sich. Mach mit!


  Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

  Dann aber los jetzt - für eine soziale Sanierung bei Adler!