International

Repressionen in Südasien stoppen!

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Repressionen in Südasien stoppen!

ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger fordert deutsche Textilunternehmen zur Mitwirkung auf.
Textilbeschäftigte kämpfen für ihre Rechte ver.di Die Textilbeschäftigten in Südasien kämpfen für ihre Rechte!

Für unsere Kolleginnen und Kollegen in Indien, Bangladesch und Sri Lanka war es ein Jahresbeginn voller Arbeitskämpfe. Teilweise dauern sie immer noch an.

Tausende von Arbeiterinnen und Arbeitern wurden entlassen, teilweise angeklagt. Die Mehrheit von ihnen arbeitete bei Zulieferbetrieben von Unternehmen wie Primark, Zara oder Hennes & Mauritz.

Wir fordern die belieferten Unternehmen zur Mithilfe auf, damit die entlassenen Beschäftigten wieder eingestellt und die Anklagen gegen sie fallengelassen werden! Ebenso müssen alle Arbeiterinnen und Arbeitern in Polizeigewahrsam wieder freikommen!

Einen entsprechenden Aufruf zur Unterstützung gegen die Repressionen schickte Stefanie Nutzenberger, Bundesvorstandsmitglied der ver.di und zuständig für den Handel, nun an die Geschäftsleitungen von Primark, Zara und Hennes & Mauritz.

Den kompletten Überblick der Ereignisse gibt es von exchains als PDF – gerne auch zum Ausdrucken und Verteilen:


Und auch wenn das alles über 6.000 Kilometer entfernt von uns passiert: Vieles erkennen wir wieder.

In den kommenden Monaten stehen bei uns Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel sowie im Groß- und Außenhandel an. Gemeinsam kämpfen wir für Tarifverträge, um existenzsichernde Einkommen und gute Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Deshalb setzen wir uns weiter für allgemeinverbindliche Tarifverträge ein!

Auch Schikanen, die Kündigung und Einschüchterung von Aktiven im Betriebsrat und in der Gewerkschaft erleben wir bei uns. Das nimmt (noch?) nicht dieselben Ausmaße an wie in Südasien. Aber auch unsere europäischen Kolleginnen und Kollegen von der Gewerkschaft SI-COBAS aus Italien, die im vergangenen Jahr die Betriebsräteversammlung bei H&M besucht haben, berichteten dort von Gewerkschaftsaktiven, die inhaftiert wurden, weil sie in Logistikzentren von H&M gute Arbeitsbedingungen erkämpfen wollten.

Für uns alle gilt: Bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erreichen wir nur, wenn wir gemeinsam handeln und kämpfen!

Gebt uns Rückendeckung in eurem eigenen Interesse. Denn je mehr wir sind, desto stärker ist unsere Verhandlungsposition!

Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Jetzt aber los – gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen im Handel!


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