International

No victims for fashion!

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No victims for fashion!

Sechs Jahre nach Rana Plaza startet eine Solidaritäts-Kampagne für verfolgte Bekleidungsarbeiterinnen.
Protest Rana Plaza Entschädigung a katz, Bild-ID #263973575, Shutterstock.com Auch für die Entschädigung der Opfer von Rana Plaza wurde weltweit protestiert.

Die Kampagne „No victims for fashion!“ bietet noch bis 04. Juni 2019 die Möglichkeit, verfolgte Beschäftigte der Bekleidungsindustrie zu unterstützen. Das ist bitter nötig, denn im Zuge der Forderungen nach einem höheren Mindestlohn läuft in Bangladesch derzeit die größte Repressionswelle seit zehn Jahren.

Über 11.000 Arbeiterinnen und Arbeiter wurden entlassen, gegen mehr als 3.000 von ihnen laufen nun hanebüchene und willkürliche Verfahren, 69 Beschäftigte waren zwischenzeitlich im Gefängnis.

Mit der Kampagne soll neben konkreter solidarischer Unterstützung darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch sechs Jahre nach Rana Plaza, dem größten und tödlichsten Fabrikeinsturz in der Geschichte der Bekleidungsindustrie, die Lebenssituation für die Näherinnen dort alles andere als in Ordnung ist. Hungerlöhne, Diskriminierung, Gewalt und sexuelle Belästigung sind weiter an der Tagesordnung.

Das muss aufhören: Bitte unterstützt die Kampagne und teilt sie in euren persönlichen Netzwerken!

Ihr könnt die Kampagne auch auf euren eigenen Websites einbinden. Dazu bitte hier klicken, den Quellcode kopieren und dann auf eurer Seite einfügen. 

Lokaler Kooperationspartner der Kampagnen-Initiatoren vom Berliner Sozialunternehmen dna merch ist unsere Partnergewerkschaft National Garment Workers Federation (NGWF). Die NGWF ist Teil des ExChains-Netzwerks.

Wir sagen schon mal herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Mehr Infos aus dem internationalen Handel auf unserer Übersichtsseite