Zalando

ver.di kritisiert Betriebsrat bei Zalando

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ver.di kritisiert Betriebsrat bei Zalando

Tagesspiegel zum neuen Konzernbetriebsrat beim Onlinehändler

(Quelle: Tagesspiegel vom 07.01.2015, Text von Gunnar Hinck)

Beim Berliner Online-Modehändler Zalando hat sich ein konzernweiter Betriebsrat nach europäischem Recht gegründet. Das Unternehmen, das seit einigen Monaten eine europäischen Aktiengesellschaft, kurz SE, ist, beschäftigt in Europa inzwischen 7.000 Mitarbeiter. Dem Unternehmen war zuletzt von der ver.di vorgeworfen worden, bei Mitbestimmungsfragen nicht kooperativ zu sein.

Vorsitzender des sechsköpfigen SE-Betriebsrats mit Sitz in Berlin ist der 36-jährige Schwede Michael Lindskog, der als Manager das Skandinavien-Geschäft verantwortet. Sein Stellvertreter ist Dustin Köster, ein Teamleiter aus dem Logistikzentrum in Erfurt.

Lindskog sieht seine Aufgabe darin, die Zukunft des Unternehmens zu sichern und in einen „offenen und konstruktiven Dialog“ mit dem Management zu treten. „Es ist kein deutscher Betriebsrat“, sagt er. Ob man diesen wolle, müsse jeder Angestellte für sich entscheiden.

Die Kompetenzen des neuen Betriebsrats sind begrenzt. Das ist nicht der einzige Punkt, mit dem ver.di unzufrieden ist.

Die vollständige Meldung finden Sie auf den Seiten des Tagesspiegels.