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Streikstafette geht in die dritte Runde!

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Streikstafette geht in die dritte Runde!

Bundesweite Aktionswoche für Rückkehr in den Flächentarifvertrag

Für existenzsichernde Tarifverträge ohne Loch und doppelten Boden: Beschäftigte der SB-Warenhauskette real,- setzen ihren Protest gegen die Flucht der Metrotochter aus der Tarifbindung fort!

Seit Beginn der ver.di Aktionswoche haben die Beschäftigten der METRO-Tochter real,- mit erneuten Streiks ihre Forderung nach der Rückkehr in den Flächentarifvertrag des Einzelhandels bekräftigt. Die ganze Woche wird mit regionalen Streiks und Kundgebungen gegen die Flucht der Metrotochter real,- aus der Tarifbindung protestiert.

real,- ist am 17. Juni 2015 während der laufenden Tarifverhandlungen in die sogenannte OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) gewechselt.

Auch die Beschäftigten von Toys ‚R‘ Us beteiligen sich an den Streiks, sie fordern die Anerkennung der Flächentarifvertrage des Einzelhandels und von ihrem Arbeitgeber die Aufgabe der Verweigerungshaltung.

Beschäftigte wehren sich mit einer landesweiten Streikstafette

Nachdem Montag und Dienstag, den 09. und 10. November 2015, in 18 Städten die Beschäftigten von real,- und Toys ‚R‘ Us gestreikt haben, wurden am Mittwoch, den 11. November, die Streiks bei real,- in Bielefeld, Castrop-Rauxel, Detmold, Dortmund, Dülmen, Espelkamp, Gütersloh, Nordwalde, Paderborn und Rheine fortgesetzt.

Die Beschäftigten von Toys ‚R‘ Us in Hagen und Paderborn schlossen sich an.

Ebenfalls am Mittwoch waren die Beschäftigten von elf real,- Filialen in Niederbayern und Oberpfalz in einen ganztägigen Ausstand getreten.

Am Donnerstag folgten die hessischen Standorte in Darmstadt, Dreieich, Eschborn, Gießen, Groß-Gerau, Groß-Zimmern, Mainz-Bretzenheim, Wiesbaden-Äppelallee und Wiesbaden-Mainzer Straße. Sie versammelten sich am Mittag zu einer Demonstration in Wiesbaden.

Das Unternehmen strebt einen Haustarifvertrag mit abgesenkten Löhnen und Arbeitsbedingungen an.

"Die Beschäftigten sollen die Zukunft des Unternehmens aus der eigenen Tasche finanzieren und werden gegeneinander ausgespielt. Das werden wir nicht zulassen!“

Silke Zimmer, ver.di-Landesfachbereichsleiterin Handel in NRW

Silke Zimmer, ver.di-Landesfachbereichs-leiterin Handel in NRW, fasst zusammen: „Das Unternehmen stellt das Weihnachts- und Urlaubsgeld in der bisherigen Form in Frage, es will weniger Urlaub gewähren, die Zuschläge beschneiden oder ganz kürzen, die Arbeitszeit erhöhen und neue Beschäftigte schlechter bezahlen. Im Gegenzug würde man ggf. Investitionen in Märkte zusagen.“

Ausweitung am Freitag, den 13. November

Damit befanden sich von Montag bis Donnerstag bereits in 28 Städten die Beschäftigten von real,- und Toys ‚R‘ Us im Streik. Mit dem heutigen Freitag geht die Streikstafette in die dritte Runde:

Betroffen sind die real,- Märkte in den Städten Aachen, Düren, Düsseldorf, Erftstadt, Euskirchen, Heinsberg, Hürth, Jülich, Köln, Leverkusen, Ratingen, Sankt Augustin, Übach-Palenberg, Wülfrath und Wuppertal. Die Beschäftigten von Toys ‚R‘ Us in Köln, Kamen und Würselen schließen sich an.

Die Streikenden treffen sich heute ab 09.30 Uhr am Markt in Düren zu einer Kundgebung, die um 10.15 Uhr beginnt. Dort wird die Landesfachbereichsleiterin Handel NRW, Silke Zimmer sprechen.

Ab 11.15 Uhr findet ein Demonstrationszug durch die Innenstadt statt.

Ansprechpartnerin vor Ort ist Jana Zorn, telefonisch erreichbar unter 0151-64 934 111.

Toys ‚R‘ Us Beschäftigte schließen sich der Streikbewegung an

Die Beschäftigten des US-Spielwarenhändlers Toys ‚R‘ Us beteiligen sich an regionalen Aktionen und Streiks, um ihrer Forderung nach dem Anerkennungstarifvertrag für den Einzelhandel Nachdruck zu verleihen.

Mit dem Motto „Tarif ‚R‘ Us“ wollen sie erreichen, das ihr Arbeitgeber die Verweigerungshaltung aufgibt und endlich Tarifverhandlungen mit ver.di aufnimmt.

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