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Ja, ist denn schon Weihnachten?

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Ja, ist denn schon Weihnachten?

Geschäftsführung beschert sich lieber selbst

»Stille Nacht, heilige Nacht«, so tönt es zurzeit in allen Filialen. Geht es nach den Arbeitgebern, soll es dieses Jahr für die Beschäftigten aber nicht wirklich weihnachtlich werden.

Bundesweite Streiks und Aktionen: real,- Beschäftigte kämpfen für die Tarifbindung Hubert Thiermeyer Verdienen mehr: Die Beschäftigten bei real,-

Gute Arbeit verdient guten Lohn und sichere Arbeitsplätze. Doch das real,- Management will weiterhin von Tarifbezahlung nichts wissen. Zwar verzichten die Herren in diesem Jahr auf ihre Boni-Zahlung, aber das ist bei solchen Gehältern relativ leicht zu verkraften.

Anders sieht es beim erzwungenen Einkommens-verzicht im Verkauf, an den Kassen oder im Lager aus. Auch bei den Tarifverhandlungen am 15. Dezember 2015 blieb Herr Hutmacher als Verhandlungsführer bei den bereits bekannten »Handlungsfeldern«, die weitere Verschlechterungen bedeuten würden.

Die Mitglieder der ver.di-Bundestarifkommission haben dies laut und deutlich abgelehnt!

Tatkräftiges Handeln ist längst überfällig

Unstrittig ist: Die Situation bei real,- ist alles andere als rosig. So verliert das Unternehmen kontinuierlich Marktanteile im Lebensmitteleinzelhandel. Sinkende Umsätze und Kundenzahlen sind seit Jahren traurige Realität.

Eigentlich eine Situation, in der eine tatkräftige Geschäftsführung gebraucht wird. Aber wie sieht es bei real,- damit aus?

Volle Lager, nicht genutzte, aber für den Umsatz wichtige Freiverkaufsflächen und immer noch oft völlig unsinnige Ladenöffnungszeiten – all dies kennen die Beschäftigten nur zu gut. Immer wieder wurde das real,-Management darauf hingewiesen, doch nie gab es eine Reaktion.

All das zeigt, dass real,- tatsächlich ein großes Problem hat: Ein Management, das seine Hausaufgaben nicht erledigt.

Um aus der schwierigen Lage herauszukommen, muss endlich dafür gesorgt werden, dass die Kundinnen und Kunden zurück in die Filialen kommen, damit der Umsatz wieder steigt!

Gute Arbeit verdient schnelle Tarifrückkehr

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist heute schon da: Die Beschäftigten von real,- sorgen mit ihrer guten Arbeit jeden Tag dafür, dass trotz aller Fehler von oben viele Menschen immer noch gerne in die Filialen kommen.

Gute Arbeit verdient sichere Arbeitsplätze und gute Einkommen, also die Anwendung unserer regionalen Tarifverträge!

Deswegen bleibt es dabei: Bei der nächsten Tarifverhandlung am 13. Januar 2016 müssen Aussagen zu einem erfolgreichen Zukunftskonzept und zur Rückkehr in die Tarifbindung auf den Tisch!

Unsere Ideen für ein erfolgreiches Handelsgeschäft:

  • Eine Werbung, die anspricht und nicht durch umfängliche Broschüren eher abschreckt.
  • Die richtige Ware in ausreichender Menge zum richtigen Zeitpunkt im Verkauf und keine Verärgerung der Kunden, weil die Werbeware noch gar nicht da bzw. schon wieder ausverkauft ist.
  • Kein stures Festhalten an verlängerten Ladenöffnungszeiten in Verkaufsstätten, wo der während dieser Zeiten realisierte Umsatz und Ertrag nicht mal Personal- und Energiekosten abdeckt.
  • Unternehmerische Freiheit für die Geschäftsleiter vor Ort.

Alles schnell umsetzbar. Alles bestens geeignet, um wieder attraktiv für die Kundinnen und Kunden zu werden. Und ganz ohne Verzicht bei den Beschäftigten!

Die ver.di-Infos für die Beschäftigten bei real,- gibt es hier noch einmal als kompaktes PDF zum Download: