METRO Group

Proteste bei Metro AG gegen Arbeitsplatzverlagerung

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Proteste bei Metro AG gegen Arbeitsplatzverlagerung

Die Metro AG will konzernweit alle Buchhaltungsprozesse bündeln

Die Metro AG will konzernweit alle Buchhaltungsprozesse bündeln und weitgehend ins Ausland verlagern.

In Deutschland sind neben der Holdinggesellschaft auch die Vertriebssparten real,- an den Verwaltungsstandorten Alzey, Kamen und Mönchengladbach, die Großhandelssparte C&C (Düsseldorf), die MGL (Sarstedt) und die MAM (Saarbrücken) betroffen. Dort fallen 450 Arbeitsplätze weg, wenn die Planungen für das Projekt CORA umgesetzt werden. Inzwischen gibt es erste Proteste, weitere sind geplant.

Auf dem Internet-Forum www.cora-nein-danke.de tauschen sich seit Anfang Oktober Beschäftigte aus den betroffenen Bereichen aus und diskutieren Gegenmaßnahmen.

Am 17. Oktober haben Kolleginnen und -kollegen verschiedener Betriebsräte vor dem Eishockeyspiel Düsseldorf gegen Krefeld zahlreiche Unterschriften vor dem ISS-DOME gesammelt. Die Unterschriften werden an Metro-Vorstandschef Dr. Cordes übermittelt. Am Spielfeld wurde ein Protesttransparent gegen die geplante Arbeitsplatzverlagerung entrollt.