Hennes & Mauritz

Bundesweite Aktionen bringen Moderiesen in Bedrängnis

Hennes & Mauritz

Bundesweite Aktionen bringen Moderiesen in Bedrängnis

Proteste in zahlreichen Städten mit hoher medialer Aufmerksamkeit
H&M gewinnt den Arsch mit Ohren aktion./.arbeitsunrecht, www.arbeitsunrecht.de H&M gewinnt den Arsch mit Ohren

Schwarzer Freitag für H&M: Am vergangenen Freitag gab es in zahlreichen Städten Proteste gegen sozialschädliche Arbeitszeitmodelle und Union Busting. Die Aktiven wehrten sich auch gegen die Schließung des Lagers Großostheim.  (Quelle: Meldung der aktion./.arbeitsunrecht vom 15.10.2017)

Am Freitag, den 13. Oktober 2017, fanden in rund 20 deutschen Städten Aktionen vor H&M Filialen statt. Die Organisatoren der aktion./.arbeitsunrecht sind zufrieden mit der Beteiligung an der Kampagne “Jetzt schlägt’s 13” und der großen medialen Resonanz auf die eigenverantwortlich organisierten lokalen Proteste (Aktionsberichte können auf der Kampagnenwebsite gelesen und auch ergänzt werden).

Der Aktionstag war ein Schritt auf dem Weg zur radikalen Bürgerbewegung für Demokratie und Menschenrechte in der Arbeitswelt. Die erste Etappe dorthin ist geschafft!

Elmar Wigand, Sprecher der Initiative aktion./.arbeitsunrecht

Es gab phantasievoll ausgedachte und lustvoll umgesetzte Bilder und Darbietungen vor H&M-Filialen:

  • Einen Zombie-Walk: Marsch der lebenden Arbeitszeitleichen in Aschaffenburg;
  • Eine Modenschau der arbeitsrechtlichen Grausamkeiten in Herford;
  • Das öffentliche Zerflexen von 38,5 Std.-Fest-Verträgen zu Flex-Verträgen in Köln;
  • Einen Hai-Alarm und die Absperrung eines arbeitsrechtlichen Gefahrengebiets vor dem H&M-Flagshipstore in Hamburg;
  • Dazu kamen zahlreiche andere kleine und größere Aktionen in weiteren Orten. 

Gesteigerte Medienbeachtung

Die Resonanz der Kampagne “Jetzt schlägt’s 13!” in Presse, Funk und Fernsehen ist dieses Mal sprunghaft gestiegen. Über die Lokalberichterstattung hinaus, die ebenfalls deutlich zulegte, haben mit tagesschau.de und Handelsblatt erstmals auch bundesweite Leitmedien berichtet.

Zahlreiche etablierte Blätter wie Hamburger Abendblatt und Süddeutsche Zeitung druckten eine bundesweit verbreitete dpa-Meldung ab.

Den kompletten Bericht und weitere Bilder vom 5. Schwarzen Freitag findet ihr auf der Website von "aktion./.arbeitsunrecht", den Organisatoren dieser Aktionsreihe.

Auch die KollegInnen aus dem Betriebsrat bei Zara haben eine astreine Soli-Aktion auf die Beine gestellt.

Wir danken allen, die dabei waren, für die gute Zusammenarbeit und die tolle Beteiligung!