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Proteste vor Amazon-Zentrale in Luxemburg

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Proteste vor Amazon-Zentrale in Luxemburg

Streik bei Amazon – ver.di Schild Dietrich Hackenberg / lichtbild.org Streik bei Amazon – ver.di Schild

Eine Delegation von Beschäftigten und Gewerkschaftsvertretern aus mehreren europäischen Ländern hat heute Vormittag (30.09.2016) vor der Amazon-Zentrale in Luxemburg für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in ihren Ländern protestiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Amazon einen offenen Brief überreicht, in dem sie den US-amerikanischen Versandhändler dazu aufforderten, endlich mit den Gewerkschaften zu verhandeln, die die Amazon-Beschäftigten in den jeweiligen Ländern vertreten. Am Protest beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften aus der Tschechischen Republik (OSPO), Polen (Solidarnosc), der Slowakei (FES), Frankreich (CGT), Spanien (FSC-CCOO), Luxemburg (OGBL) und Deutschland (ver.di).

"Die Proteste gegen Amazon in Deutschland sind kein Einzelfall und eine europäische Vernetzung und Solidarität sind wichtig, um sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Auch in anderen Ländern Europas fordern die Beschäftigten verbindlich garantierte,
existenzsichernde Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Gewerkschaften sind die legitimen Vertreter der Arbeitnehmer. Amazon muss endlich aufhören, die grundlegenden Rechte der Beschäftigten zu missachten", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

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