Amazon

Respekt für die Beschäftigten

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Respekt für die Beschäftigten

Für Fairness und Tarifvertrag beim weltgrößten Onlinehändler
Unser Ziel: Tarifverträge bei Amazon bleifrei Texte + Grafik / Brauweiler Unser Ziel: Tarifverträge bei Amazon

Die Faszination der Kunden für Bücher hat Amazon immer größer gemacht. Inzwischen gibt es quasi nichts, was der weltgrößte Online-Versandhändler nicht verkauft. Er ist zum erfolgreichen Rund-um-die-Uhr-Kaufhaus geworden, das keinen Lebensbereich auslässt.

Etwas sehr Wichtiges allerdings fehlt in der Welt von Amazon. Es sollte unbedingt dazu gehören, meinen sehr viele Beschäftigte und ihre Gewerkschaft ver.di: Ein Tarifvertrag, der faire Einkommen und Arbeitsbedingungen auf dem Niveau der Branche garantiert!

Die zwei Gesichter des Online-Riesen
Auf der Leipziger Buchmesse gibt sich Amazon mit seiner Verlagstochter »amazon publishing« ungemein kunst- und kulturorientiert, veranstaltet Lesungen und Diskussionen. Gegenüber ver.di, die an den acht deutschen Versandstandorten mit ihren Mitgliedern für bessere Bedingungen eintritt, fährt der Online-Riese aus den USA dagegen einen wenig kulturvollen Kurs.

Die Chefetage bei Amazon ist schroff gewerkschafts-feindlich, nicht gesprächsbereit, kaum lernfähig.

ver.di-Landesfachbereich Handel

Und so hat die Geschäftsführung von Amazon Germany noch jedes Angebot und jede Aufforderung von ver.di zur Aufnahme von Tarifverhandlungen abgelehnt.

Offenbar will man die Arbeitsbedingungen weiter willkürlich diktieren, auf ewig unter Tarif bezahlen, Leistungsverdichtung und Kontrolle noch intensivieren und die Praxis willkürlicher Befristungen beibehalten.

Viele Amazon-Beschäftigte wollen das nicht hinnehmen. Sie beteiligen sich an Streiks und anderen Aktionen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und existenzsichernde Tarifverträge.

Auch Besucherinnen und Besucher der Leipziger Buchmesse können mithelfen
Zum Beispiel mit der Teilnahme an einer Postkartenaktion, die sich an Ralf Kleber richtet, den Chef von Amazon Germany:
»Zeigen Sie Respekt für die gute Arbeit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verhandeln Sie jetzt mit ver.di!«
Die passenden Postkarten könnt ihr hier bestellen!

Um sich für die Rechte der Amazon-Beschäftigten zu engagieren, könnt ihr außerdem diese Online-Petition mitzeichnen: »Behandeln Sie die Amazon-Mitarbeiter_innen fair!«

Bei Amazon hat sich seit Frühjahr 2013 eine Bewegung mit vielen Streiks und anderen phantasievollen Aktivitäten entwickelt – für die Anerkennung der Tarifverträge und menschengerechte Arbeitsplatzgestaltung. Bisheriger Höhepunkt war die Vorweihnachtszeit 2014, als phasenweise sechs von acht Amazon-Standorte gleichzeitig bestreikt wurden.

Und der Kampf geht weiter – wir bleiben dran!