Adler Modemärkte

Kriegsrhetorik der Arbeitgeber

Adler

Kriegsrhetorik der Arbeitgeber

Kein Einigungswillen in Sicht

Nach der Sanierungsphase bei Adler erwarten die Beschäftigten nun zu Recht eine satte Anhebung der Gehälter, damit der Abstand zu den Vergütungen in der Fläche beendet ist. Dividendenzahlungen an die Aktionäre bei Adler und eine Anhebung der Vorstandsgehälter sind längst erfolgt. Doch was ist mit denen, die diese Erfolge durch ihrer Hände Arbeit erwirtschaften?

Statt den Beschäftigten Anerkennung zu geben, griffen die Arbeitgebervertreter in die Mottenkiste der Kriegsrhetorik und bezeichneten ver.di und damit auch ihre Mitglieder als "Feinde", die man nicht auch noch füttern will. ver.di findet man anscheinend nur dann gut, wenn es – wie im Sanierungsfall – darum geht, dass die ver.di-Mitglieder und Beschäftigten auf Einkommen verzichten sollen.

Derartige Tiraden durfte sich die ver.di-Verhandlungskommission zur Tarifverhandlung am 27.08.2013 in Frankfurt/Main mehrfach anhören. Wir mussten den Eindruck gewinnen, dass man sich nicht in Richtung einer Einigung bewegen wollte.

Das ist eine Kampfansage. Eine Einigung scheint am Verhandlungstisch momentan so nicht möglich. Daraus folgt, dass jetzt die ver.di-Mitglieder und Beschäftigten bei Adler aktiv ins Tarifgeschehen eingreifen müssen. Nur der Druck aus den Betrieben kann jetzt die Arbeitgeberseite zu Fairness bewegen!

Die Verhandlungsthemen im Einzelnen und weitere Infos für die Beschäftigten der Adler Modemärkte AG gibt es hier zum Download als PDF.