Tarifpolitik

Toys R Us: Beschäftigte fordern Tarifvertrag

Tarifpolitik

Toys R Us: Beschäftigte fordern Tarifvertrag

Teilzeit bringt auch mit Mindestlohn kein existenzsicherndes Einkommen

Am 24. Februar haben 100 Beschäftigte die Unternehmensleitung von Toys R US besucht, um unmissverständlich einen Tarifvertrag zu fordern.

Toys R Us: Anklopfen für den Tarifvertrag ver.di Toys R Us - Beschäftigte: Anklopfen für den Tarifvertrag

Gute Arbeit verdient einen Tarifvertrag, der auch Teilzeitbeschäftigten ein existenzsicherndes Einkommen gewährt!

Anders sieht es bei Toys R Us aus: Beinahe 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten bei dem seit 1987 in Deutschland vertretenen Unternehmen kommen derzeit mit ihrem Einkommen nicht aus – auch wenn sich nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro die Situation verbessert hat.


Die Teilnehmenden der 7. Betriebsräteversammlung hatten daher bei Michael Melzer, dem Geschäftsführer von Toys R Us Europe, einen Tarifvertrag angemahnt. Um ihre Forderung zu unterstreichen, klopften heute 100 Beschäftigte unangekündigt am Sitz der Unternehmensleitung an, um ebenfalls den Tarifvertrag einzufordern. In der Mitarbeiterzeitung 4.0 findet ihr einen Bericht der Betriebsräte dazu.

Zuvor hatte bereits ver.di Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger das Unternehmen schriftlich aufgefordert, mit ver.di in Tarifverhandlungen zu treten.

Das Unternehmen beschäftigt deutschlandweit rund 1.800 Arbeitnehmer_innen in 67 Stores.

Ob in Teilzeit oder Vollzeit: Wir bleiben dran für alle Beschäftigten, aktuellste News zu den Tarifverhandlungen bei Toys R US findet ihr hier auf unserer Webseite.