International

Pressekonferenz zur Orangensaftproduktion

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Pressekonferenz zur Orangensaftproduktion

Informationsveranstaltung über Produktionsbedingungen und internationale Gewerkschaftsvernetzung in der Orangensaftproduktion

Auf einer Pressekonferenz möchte ver.di über die Produktionsbedingungen in Brasilien und Forderungen und Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen informieren. (Quelle: Presseinformation der ver.di vom 05.04.2016)

Ausgepresst – Orangensaft und die Bedingungen seiner Herstellung Foto: Christian Fussenegger Ausgepresst – Orangensaft und die Bedingungen seiner Herstellung

Ob bei Edeka, Rewe, Lidl, Kaufland oder Aldi - bei den Lebensmittelhändlern steht Orangensaft im Regal, der vor allem in São Paulo hergestellt wird. Aus dem brasilianischen Bundesstaat stammt über die Hälfte des weltweit produzierten Safts und Deutschland ist einer der größten Abnehmer.

Das schwächste Glied in der Zulieferkette sind die Pflückerinnen und Pflücker: Sie erhalten niedrige und willkürlich berechnete Löhne, müssen zum Teil zwölf Stunden ohne Pause arbeiten, sind abhängig von dubiosen Mittelsmännern und schutzlos giftigen Pestiziden ausgesetzt.

Gegen solche Zustände haben sich entlang der Lieferkette Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sowie Beschäftigte organisiert und im ExChains-Netzwerk Orangensaft zusammengeschlossen.

Auf einer Pressekonferenz am 11. April 2016 informiert ver.di über die Produktionsbedingungen in Brasilien und Forderungen und Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Interessierte finden alle Details auf der ver.di Hauptseite.